Seit Januar 2026 ist Claudia Dimmers neue Schulleiterin an unserer Schule. Zeit für ein Interview – dachten sich Alina, Malik und Chiara (alle 4a) sowie Ljorik, Yanis und Efe (alle 4b).
Warum haben Sie sich eigentlich für unsere Schule entschieden?
Claudia Dimmers: Ich finde es spannend, dass eine Schule, die mit so vielen Herausforderungen zu kämpfen hat wie Baustellen oder die Flut vor vier Jahren trotzdem so viel Energie hat. Als die Stelle letztes Jahr frei wurde, habe ich mir gesagt: Hier kann ich mir vorstellen, auch zu sein!
Wie gefällt es Ihnen bis jetzt bei uns?
Claudia Dimmers: Ich fühle mich superwohl! Diese Schule ist lebendig, diese Schule hat viel Spaß, an dieser Schule ist kein Tag langweilig. Und es passieren jeden Tag tolle Dinge, zum Beispiel wenn mir ein Kind erzählt, was es erlebt oder gelernt hat.
Können Sie sich noch an Ihren ersten Tag bei uns erinnern?
Claudia Dimmers (lacht): Sehr gut sogar. Denn ich habe mein Büro gesucht, und es gab gar kein Büro. Es war damals alles zusammen in einem Raum. Dort habe ich unsere Sekretärin Frau Minasidou und Herrn Kleinehollenhorst gefunden. Es gab einen Tisch, mittendrin standen Umzugskartons. Es gab kein Telefon. Ich dachte für mich: Ich bin ja auch manchmal ein bisschen wild und dieser Raum ist genau richtig für mich und wir werden sehen, was hier noch alles passiert.
Was war bis jetzt Ihr schönstes Erlebnis?
Claudia Dimmers: Es gab schon so viele schöne Erlebnisse, erst kürzlich unser Vorlesewettbewerb mit vielen tollen Leserinnen und Lesern und einem tollen Publikum. Ich bin echt stolz auf die Grüntaler!
Beschreiben Sie die Grüntaler doch einmal in drei Worten!
Claudia Dimmers: Bewegt, vielfältig und miteinander lebend!
Wie sieht bei Ihnen ein typischer Tag als Schulleiterin aus?
Claudia Dimmers: Ich bin in sehr früh in der Schule, mache die Kaffeemaschine und den Computer gleichzeitig an, checke dann die Mails, gucke in Teams und gehe dann kurz mit Frau Minasidou den Terminkalender durch. Der Tag endet meistens um 16.00/16.30 Uhr. Nachmittags ist eher Computerzeit und morgens Zeit mit Menschen.
Was machen Sie morgens als Erstes, wenn Sie in die Schule kommen?
Claudia Dimmers: Ich begrüße als erstes unseren Hausmeister, der immer schon da ist. Dann gucke ich, wer schon im Lehrerzimmer ist. Dort gibt es auch erst einmal ein fröhliches „Wie geht’s dir?“. Und erst dann geht’s rein in mein Büro.
Was ist Ihr Lieblingsort bei uns in der Schule?
Claudia Dimmers (denkt lange nach): Ich glaube, der Schulhof.
Gibt es etwas, das Sie an unserer Schule verändern möchten?
Claudia Dimmers: Ich habe eine tolle Schule vorgefunden mit tollen Sachen, die die KollegInnen schon gemacht haben. Ich kann mir allerdings gut vorstellen, dass wir die Pausenzeiten noch einmal anders gestalten können, vielleicht mit ruhigen Pausen oder mit Lesepausen. Ein neues Pausenkonzept muss allerdings von allen mitgetragen werden, da müssen alle mit in einem Boot sein und ihre Ideen einbringen können. Mir fallen bestimmt noch viele weitere Sachen ein, aber das würde mir besonders am Herzen liegen.
Was machen Sie gerne, wenn Sie nicht in der Schule sind?
Claudia Dimmers: Also, ich verreise für mein Leben gern, ich lese für mein Leben gern, ich tanze, ich liege auch gerne auf dem Liegestuhl und lasse mich auch gerne bekochen. Außerdem gehe ich gerne auf Festivals und Konzerte. Und ich liebe es, Zeit mit meiner Familie und meinen Kindern zu verbringen.
Was war früher Ihr Lieblingsfach?
Claudia Dimmers: Immer schon Deutsch (denkt kurz nach) und Philosophie.
Waren Sie schon einmal Schulleiterin? Wenn ja: An welcher Schule?
Claudia Dimmers: Ich war bereits an zwei anderen Schulen in der Städteregion Schulleiterin.
Wie kommen Sie morgens zur Schule?
Claudia Dimmers: Mmmh…ich sage jetzt ganz bewusst: Leider mit dem Auto. Ich habe aber schon einmal an einem Sonntag mit meinem Mann auf dem Fahrrad die Strecke ausprobiert. Weil ich aber immer so viele Taschen dabei habe, ist das manchmal etwas schwierig, sie auf dem Fahrrad unterzubringen. Trotzdem habe ich mir vorgenommen, demnächst öfter mit dem Fahrrad zu kommen.
Wie viele Sprachen sprechen Sie?
Claudia Dimmers: Ich spreche Deutsch, Englisch und ein bisschen Französisch. Am liebsten würde ich noch Italienisch lernen.
Wie waren Sie früher als Kind in der Schule?
Claudia Dimmers: Ich glaube, ich war ganz schön wild. Ich habe auch eher Jungs-Spiele mit den anderen Kindern gespielt: Fußball, auf Bäume klettern, im Wald Hütten bauen – alles, was ein bisschen mit Abenteuer zu tun hat. Ich hatte immer irgendwo ein Pflaster kleben, weil ich mich ständig verletzt habe.
Vielen Dank für das Interview, Frau Dimmers!

